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Eigene Endlichkeit und Sterben

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

die Frage nach der Beziehung zum eigenen Sterben erscheint in einer ersten Reaktion nicht nur als intime, sondern auch als nicht einfach zu beantwortende Herausforderung.

Fakt ist, dass über dieses Thema „der eigenen Betroffenheit“ selbst in der Familie, zwischen den Partnern und den Freunden kaum ein Austausch stattfindet.

Dabei ist die Befassung mit dieser Frage bzw. Tatsache natürlich wichtig und bedeutsam, kaum eine Person kann daran zweifeln.

Die Auseinandersetzung im öffentlichen Raum erfolgt, wenn nicht im Krimi oder Thriller, zumeist im eher akademischen oder im Zusammenhang mit alten Menschen - etwa in Pflegeeinrichtungen - und damit ziemlich weit entfernt von der eigenen Person und Lebenssituation.

Welche Ziele verfolgt nun die vorliegende Befragung?

Es geht darum ein wenig Licht zur Orientierung in diesen wichtigen Teil des persönlichen und gesellschaftlichen Lebens herstellen.

Wie kann dies gelingen?

Im folgenden Fragebogen - der in ungefähr 15 Minuten mit seinen 30 Fragen gut zu beantworten ist - werden Sie nach Ihren Erfahrungen und Einschätzungen zu dem Thema Tod und Sterben befragt. Wo stehen Sie? Mit welchen Fragen haben Sie sich befasst oder auch was haben Sie schon vorausschauend geplant?

Was soll mit den Ergebnissen geschehen?

Natürlich haben wir „wissenschaftliche Fragestellungen“, die wir hoffen beantworten zu können. Welchen Einfluss besitzt das Lebensalter oder auch berufliche Erfahrungen?

Die zentralen Befunde werden auch an dieser Stelle (www.sterbestudie.de) berichtet, so dass Sie auf jeden Fall das Ergebnis der Gesamtstudie betrachten können.

Selbstverständlich werden die Informationen nicht nur anonymisiert erhoben und ausgewertet, sondern dienen auch keinerlei kommerziellen oder ähnlichen nicht wissenschaftlichen bzw. gesellschaftlichen Zwecken.

Die Studienergebnisse werden immer aussagekräftiger je mehr Personen teilgenommen haben. Es würde uns also freuen, wenn Sie auf diese und den Fragebogen - etwa in der Familie und unter Ihren Freunden - aufmerksam machen.
Vielleicht ist es auch für Sie und Andere hilfreich sich entlang der Bearbeitung des Fragebogens mit dem Thema - der eben auch eigenen Endlichkeit - wieder einmal erinnernd befasst zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus Gießen im April 2020
Wolfgang George
(Diplompsychologe)


Weitere Informationen zum Thema können Sie diesem Text entnehmen: "Menschenwürdiges Sterben muss möglich sein"

Die Untersuchung ist Teil des Projektes "Avenue-Pal" und wird gefördert durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) - Innovationsausschuss (Förderkennzeichen 01VSF17044).

TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung
Prof. Dr. phil. Wolfgang George
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