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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kollegen und Kolleginnen,

ich hoffe, dass es Ihnen und Ihrem Team trotz der schwierigen Randbedingungen gut geht und Sie sich auf die absehbare Sommer- und Urlaubszeit freuen können.

Nun ist es genau 10 Jahre her, dass unser Institut in einer deutschlandweiten Studie die psychosozialen und medizinisch-pflegerischen Bedingungen der Betreuung von schwerstkranken und sterbenden Patient/innen in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen ermittelte. Diese Studie (2012) bezog sich auf eine noch frühere Untersuchung aus den 80er Jahren.

Seit 2012 ist viel geschehen: Zum Beispiel stärken inzwischen neue Gesetze die hospizliche Palliativversorgung (HPG 2015). Auch der gesellschaftliche Wille zu einer weitergehenden Einbindung der Betroffenen wurde seitdem unüberhörbar formuliert, etwa durch das Advance Care Planing Verfahren (ACP) in den stationären Pflegeeinrichtungen. Zudem haben äußere Faktoren teilweise sehr intensiven Einfluss auf den Versorgungsalltag genommen, so wie seit einigen Jahren die Corona-Pandemie.

All dies sind gute Gründe um ein aktuelles Bild zur Versorgung Sterbender aus der Perspektive der beruflichen Helfer/innen zu erstellen und gleichzeitig die Frage zu beantworten, wie sich die aktuelle Situation im Vergleich zu vor 10 bzw. 35 Jahren entwickelt hat.

Wie in den bisherigen Befragungen dienen die gewonnenen Informationen ausschließlich dem wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erkenntnisgewinn. Die „Gießener Studien zu den Sterbebedingungen“ verfolgen keine finanziellen oder sonstigen Interessen. Die Ergebnisse werden in einschlägigen Fachzeitschriften, auf Webseiten und in anderen Formaten veröffentlicht und kommuniziert. Sämtliche Informationen werden anonym erhoben und ausgewertet und dienen keinem anderen Zweck als dem der o.g. Berichterstattung. Ein Rückschluss auf einzelne Personen oder Einrichtungen ist nicht möglich.

Im folgenden Fragebogen - der in ungefähr 15 Minuten gut zu beantworten ist - werden Sie nach Ihren Erfahrungen und Einschätzungen zu dem Thema Versorgung Sterbender befragt. Wo sehen Sie eine gute Versorgung erreicht, wo Verbesserungsbedarf?

Bitte beachten Sie, dass mit der Anzahl der Teilnehmer/innen auch die Aussagekraft der Studienergebnisse steigt. Es würde uns sehr freuen, wenn Sie sich Zeit für die Beantwortung der Fragen nehmen können.

Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang George


TransMIT-Projektbereich für Versorgungsforschung und Beratung
Prof. Dr. phil. Wolfgang George
Jahnstraße 14
35394 Gießen
george@transmit.de

Bild-Design: © Niklas Günther via Canva.com